Stefanie NeubeckProfilerin

Wer ich bin · Jahrgang 1987 · Vom Waldrand in Litauen

Ich war die, die alles schafft.

Bis nichts mehr ging.

Konzern, Ehrenamt, Verantwortung für andere. Auf dem Papier hatte ich alles. Innen war ich leer. Heute lebe ich am Waldrand in Litauen. Und ich zeige Menschen, warum sie das, was sie längst wissen, noch nicht tun.

Stefanie Neubeck auf der Veranda

In meinen 20ern gab es keinen Druck. Ein Jahr New York, ein Jahr Bonn, eine Studentenorganisation geführt, dann Berlin. Wenn ein Job nicht gepasst hat, kam der nächste. Ich habe auf mich gehört, ohne es so zu nennen.

Mit dem Älterwerden kam der Druck. Die Uhr, die Vernunft, das „Das darfst du jetzt nicht mehr“. Und ich habe aufgehört zu hören.

Drei Dinge, die ich behalten habe.

Der Zettel.

Darauf standen Warnzeichen für Burnout. Ich hatte sie für einen Workshop ausgelegt, Stressmanagement für Rettungskräfte. Ich war Sanitäterin, Krisenmanagerin und Notfallseelsorgerin beim Roten Kreuz, nebenbei, neben 40 Stunden im Konzern. Eins der Warnzeichen: Du machst mehr statt weniger. Ich habe mehr gemacht.

Zwei Wochen vor dem Workshop, mit Mitte 30, lag ich auf der Couch und konnte nicht mehr aufstehen. Ich hatte die Zeichen ausgelegt und nicht gelesen.

Sechs Wochen war ich raus. In diesen sechs Wochen habe ich häkeln gelernt, mir ein Klavier gekauft und das Ehrenamt beendet. Ich dachte, jetzt höre ich wieder auf mich.

Der Ring.

Meinen Verlobungsring habe ich mir selbst ausgesucht. Nach dem Zusammenbruch war ich sicher, was ich will: einen Partner, eine Familie, ein Kind. Ich habe den Mann gefunden, wir sind zusammengezogen, wir haben es versucht. Ich habe den sicheren Job gekündigt und mich selbstständig gemacht, weil ich für mein Kind die beste Version meiner selbst sein wollte.

Alles in mir hat rebelliert. Ständig krank, wütend, und ich habe lange nicht verstanden, warum. Bis ich es wusste: Der Wunsch war echt. Das Leben darum herum war das Leben der anderen.

Die Verlobung habe ich gelöst. Den Ring trage ich noch. Nicht für ihn. Für das, was ich mir zutraue.

Der Name.

Ich habe meine Sachen gepackt und bin nach Litauen gefahren. In einem Haus am Waldrand habe ich zum ersten Mal seit Jahren wieder geatmet.

»Drei Monate, dann bist du vor Einsamkeit zurück.« Das war die Prognose. Ich bin nicht zurück.

Meine Hündin Stella trägt den Namen, den ich für meine Tochter ausgesucht hatte.

Ich bereue nichts. Ich bin Jahre in die falsche Richtung gelaufen, und sie haben mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Mein Fehler war nicht der Weg. Mein Fehler war, nicht umzudrehen, als ich es längst wusste.

Das Holzhaus am Waldrand im Abendrot
Zuhause, seit dem zweiten Abriss
So lebe ich.

Ich stehe auf, wenn ich ausgeschlafen bin. Ich arbeite, wenn ich wach bin, und das ist oft nachts. Mein Holz für den Winter stapele ich selbst. Abends brennt der Ofen, und das Rudel verteilt sich auf dem Sofa.

Ich habe nicht aufgehört, viel zu können.

Ich habe aufgehört, es beweisen zu müssen.
Weil ich es selbst nicht gesehen habe.

Mein Muster hieß: Ich mache, was alle machen, und nenne es meinen Wunsch. Ich hielt das jahrelang für meinen Charakter. Niemand hat es mir gezeigt. Und den Mut, es zu ändern, konnte mir auch niemand abnehmen.

Deshalb mache ich heute genau das: hinsehen, zeigen, dableiben. Und den Rest dir lassen.

Wie das konkret läuft, steht bei Kompass.

Was ich gelernt habe.

Bachelor Statistik. Zehn Jahre Muster in Daten gesehen, bevor andere sie gesehen haben. Heute sehe ich sie in Menschen.

Notfallseelsorge beim Roten Kreuz. Bei Menschen bleiben, wenn es schwer ist.

Traumasensibles Coaching bei Verena König. Neurosystemische Integration. Sehen, was einen Menschen geprägt hat.

Ausbildung Profiling. Sehen, was ein Mensch wirklich will. Nicht, was er gelernt hat zu wollen.

„Ich fühle mich nie unter Druck gesetzt oder habe das Gefühl, dass alles meine Schuld wäre. Ich kann alles in meinem Tempo machen.“

Eine Klientinalle Stimmen

Stefanie Neubeck
Stefanie
Profilerin · Litauen

Wofür ich das mache

Ich will, dass bei ganz vielen Menschen das Licht angeht.

Dass du deinen inneren Kompass wiederfindest und ihm traust. Dass du umdrehst, wenn du es weißt, und nicht erst, wenn nichts mehr geht.

Den Funken kann ich dir nicht machen. Wenn er da ist, finde ich ihn.

Ob es passt, merken wir beide in 30 Minuten.

Kennenlernen

30 Minuten, per Zoom, kostenlos. Danach entscheidest du.